Im Dezember 2007 begann die Kreativfabrik mit den Tafelgründungen um ein Grundeinkommen ohne Geld für bedürftige Menschen zu erwirken. Der Plan war, in jeden Bezirk von Österreich eine Tafel einzurichten, um für eine flächendeckende Versorgung von Lebensmittel und Hygieneprodukte zu sorgen.

Die Einbindung des Katastrophendienstes stand von Beginn an in der Planung. Nun hat das Team Österreich (Ö3 und Rotes Kreuz) dieses Ziel realisiert. Darum wird die Krefa Tafel als Gründerinitiative beendet, da unser Ziel erreicht ist. Wir bedanken uns beim Team Österreich und  bei den Leuten aus Wirtschaft und Politik für die rasche Umsetzung unseres Zieles.

Unsere Homepage aus der Gründerzeit

 

 

 

Wortspenden zur Krefa Tafel

 

Dr. Maria Fekter

Bundesministerin für Inneres

 

 

Es ist erfreulich, dass es immer mehr Projekte, Initiativen und helfende Hände gibt, die sich für die Armen und sozial Schwachen in unserem Land einsetzen. Daher ist es ein gutes Zeichen, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hilfsinitiative Krefa Tafel bemühen, Lebensmittel und Hygieneprodukte zu organisieren, bevor sie vernichtet werden: Sie helfen, Bedürftige zu versorgen.

 

Ich kann nur an alle Menschen, Firmen und Organisationen appellieren, die Arbeit der Krefa Tafel und deren Anliegen „Essen für Alle“ zu unterstützen. Sozialer Friede ist nicht zuletzt Fundament für die Innere Sicherheit. Daher weiß ich als Innenministerin die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu schätzen.

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Die letzten Jahre waren von großen Veränderungen geprägt. Gerade in Zeiten großer Veränderungen gibt es auch große Verunsicherungen. Und viele Menschen machen sich Sorgen um Ihre Zukunft. Im Burgenland gibt es große Anstrengungen, die soziale Gerechtigkeit weiter auszubauen. Eine Vielzahl von Maßnahmen macht das Burgenland zu einer sozialen Modellregion. Aber gerade im sozialen Bereich muss es eine ständige Weiterentwicklung und eine rasche Anpassung an die Bedürfnisse der Menschen geben.

 

Daher wollen wir die soziale Gerechtigkeit weiter ausbauen und in einem besonderen Ausmaß Menschen helfen, die es aus eigener Kraft nicht schaffen, für ihren Lebensunterhalt selbst aufzukommen. Trotz dieser Bemühungen leben viele Menschen in prekären Verhältnissen und in akuter Not. Armut ist nicht nur ein Thema anderer Ländern – Armut gibt es auch im Burgenland. Ich bin sehr froh, dass die Krefa Tafeln hier einen sehr großen Beitrag leisten und ehrenamtlich Menschen in Not effizient helfen. Der Philosoph Ernst Bloch hat es einmal so formuliert: „Ehrenamtliches Engagement schafft einen Wärmestrom in unserer manchmal kalt empfundenen Gesellschaft“. Dieses Zitat passt sehr gut zur Zielsetzung der Krefa Tafeln, die sich in den Dienst bedürftiger Mitmenschen stellen. Ich danke für ihren Einsatz für Menschen in Not.

 

 

Hans Niessl

Landeshauptmann von Burgenland

 

 

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Dr. Erwin Pröll

Landeshauptmann von Niederösterreich

 

 

Unsere Wohlstandsgesellschaft hat auch Schattenseiten, vor denen wir nicht die Augen verschließen dürfen. Etwa, dass nicht alle Menschen das Glück haben, auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen. Oder, dass alleine in Niederösterreich pro Jahr rund 20.000 bis 30.000 Tonnen Lebensmittel vernichtet werden. Umso wichtiger und vorbildlicher sind daher Initiativen, die genau auf diesem Gebiet tätig sind. In Niederösterreich haben wir mit den insgesamt 10 SOMA-Märkten in Niederösterreich eine flächendeckende Einrichtung, wo Produkte, die anderswo nicht mehr gebraucht werden, an Menschen mit kleiner Brieftasche weiter vermittelt werden.

 

Eine ähnliche Idee liegt der Initiative „Krefa Tafel“, etwa im Rahmen des Projektes „Essen für Alle!“ zugrunde. Auch wenn für viele diese Idee einfach und selbstverständlich scheint – der entscheidende Punkt ist: Es braucht Menschen, die sie umsetzen und mit Leben erfüllen. Im Rahmen der „Krefa Tafel“ geschieht das. Durch engagierte und unermüdliche Arbeit wird hier jenen geholfen, die Hilfe brauchen. Dafür danke ich aufrichtig und hoffe, dass solche Vorbilder unserer Zeit noch viele Nachahmer finden und wir so Schritt für Schritt Niederösterreich zu einer sozialen Modellregion in Europa machen können.

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Werner Faymann

Bundeskanzler von Österreich