Mittwoch, 18. April 2007

PRESSEAUSSENDUNG

 

ARBEITSLOS 2007 – Kundgebung für Soziale Sicherheit

 

Durch die im Zuge der Kundgebung 2006 entstandenen Plattform „Leben ohne Armut“ (LoA) wurden bereits an die 30 Begleitdienste auf Ämter durch den Verein durchgeführt. Einige Härtefälle konnten auf diesem Weg gemildert werden. Jedoch zeigte es auf wie schwer es der eigenen Bevölkerung gemacht wird, die Soziale Sicherheit zu bekommen, wie sie das Menschenrecht und die gültige Landesverfassung[*] vorsieht. Anstatt Freiheit und Würde erfahren immer mehr Menschen Zwänge und Armut. Zwangskurse, wie sie beispielsweise vom AMS angeboten werden, menschenunwürdige Abläufe im Sozialsystem und der Arbeitszwang um zu Überleben führen zu Stress, Gewalt am Arbeitsplatz, Depressionen etc. und stehen daher im Widerspruch zu gültigen Gesetzen. Deshalb lädt der Verein Kreativfabrik am Montag, den 30.April 2007 zum zweiten Mal zu einer Kundgebung zum Internationalen Tag der Arbeitslosen ab 14:00 Uhr in die Eisenstädter Fußgängerzone.

 

Ein bedingungsloses Grundeinkommen wird immer mehr als Alternative zum bestehenden Sozialsystem gesehen. Darum präsentiert die Kreativfabrik ihre Initiative GÖ – Grundeinkommen Österreich. Durch Informationsblätter und einer Unterschriftenaktion wird während der Kundgebung für die Idee des Grundeinkommens geworben. Die Gruppe IMANIDRUM lädt alle dazu ein, für das Grundeinkommen zu trommeln bis es kommt. Zusätzlich gibt es noch ein Speakerscorner und GRATIS-Essen.

 

Das Plakat, Flugblätter sowie weitere Informationen zur Kundgebung sind zu finden auf http://goe.kreativfabrik.at und www.kreativfabrik.at 

 

Für Rückfragen zur Verfügung steht:

 

Gerhard Karl Reinprecht

 

Mobile: 0650 442 0000

 

Kreativfabrik

Verein für Kunst, Kultur, Soziales, regionale Wirtschaft und innovative Politik

Industriegelände 1

7082 Donnerskirchen

 


[*] Die ersten Sätze des Art. 1 der Burgenländischen Landesverfassung, LGBl.Nr. 42/1981, enthalten folgendes Bekenntnis:

Burgenland ist ein demokratischer und sozialer Rechtsstaat. Burgenland gründet auf der Freiheit und Würde des Menschen; es schützt die Entfaltung seiner Bürger in einer gerechten Gesellschaft. Gemäß § 1 Burgenländisches Sozialhilfegesetz hat die Sozialhilfe jenen Menschen die Führung eines menschenwürdigen Lebens zu ermöglichen, die dazu der Hilfe der Gemeinschaft bedürfen.